Im Projekt „Entwicklung eines Anrechnungsverfahrens für Schnittstellenqualifikationen in den Handlungsfeldern der Kunststoffbranche“ (ASKu) sollen in der kunststoffverarbeitenden Industrie Schnittstellen von unterschiedlichen Berufsbildern ermittelt werden. Es werden gemeinsame und unterschiedliche Lerneinheiten definiert, praktikable Bewertungskriterien für die erworbenen Kompetenzen und Anrechnungsmodelle entwickelt und Leistungspunkte festgelegt.
Mit Beginn des Ausbildungsjahres 2005/06 beteiligte sich das SAZ erstmals an der Realisierung des vom Bund und den neuen Ländern vereinbarten Sonderprogramms „Ausbildungsplatzprogramm Ost 2005 (einschließlich Landesergänzungsprogramm)“ zur Durchführung der Ausbildung von Jugendlichen in betriebsnahen Kapazitäten.
Eine erfreuliche Erweiterung unserer Auslandsbegegnungen im Programmbereich Leonardo da Vinci stellt das neue Projekt KELAB dar. Diese Abkürzung steht für „Kompetenzentwicklung dur ...
Mit dem 1. Januar 2008 hat das dreijährige Projekt „Ausbildung im Virtuellen Verbund“ (AVI) begonnen, dass sich mit der Implementierung von E-Learning in die Ausbildung befasst. Im Verbund mit Unternehmen und Berufsschulen und in enger Zusammenarbeit mit der Universität Rostock, LiNK MV und ANOVA Multimedia Studios GmbH werden soziale E-Learningformen in der Ausbildung eingesetzt.
Berufsorientierung - So früh als möglich in die Zukunft -
Die Berufswahl fängt nicht erst in der Abgangsklasse an. Sich im zukünftigen Beruf auszuprobieren, die so genannte frühzeitige Berufsorientierung erfreut sich in den letzten Jahren bei uns im Schweriner Ausbildungszentrum (SAZ) einer ständigen wachsenden Interessiertheit.
Die Kunststoffbranche ist in Norddeutschland einer der innovativsten und wachstumsstärksten Wirtschaftszweige. Mit 3.500 Beschäftigten und einem Umsatz von mehr als 1,6 Mrd. sind allein die 45 im Netzwerk NORKUN organisierten Unternehmen von enormer Bedeutung für die Wirtschaftstruktur und die Region. Um die Unternehmen stärker zu vernetzen, die Interessen der Branche offensiver zu vertreten und Herausforderungen wie die Nachwuchsgewinnung gemeinsam zu meistern, wurde das Norddeutsche Kunststoffnetzwerk gegründet.
Eine passgenaue Ausbildung ist für die Unternehmen der Region Nordwestmecklenburg ein zentraler Faktor der Personalentwicklung. Um die Unternehmen zu unterstützen führt Fertigungstechnik Nord GmbH (FT Nord) seit dem 1. Januar 2007 das Projekt "Wirtschaft braucht Jugend (WIR)" im Rahmen des JOBSTARTER-Programmes des BMBF durch. Das Schweriner Ausbildungszentrum (SAZ) ist an dem Projekt als Kooperationspartner beteiligt.
In Schwerin, Rostock, Neubrandenburg und Stralsund wird derzeit die Weiterbildung "Berufspädagoge / Berufspädagogin IHK" in Kooperation mit regionalen Bildungsdienstleistern durchgeführt und eignet sich für alle, die Erfahrung mit Ausbildung bzw. Weiterbildung haben und ihre fachliche und persönliche Kompetenz steigern möchten.
Das Schweriner Ausbildungszentrum führt seit dem 01. Mai 2006 in der Region Mecklenburg-Vorpommern / Nordbrandenburg das Projekt "Nordostdeutsches Ausbildungsnetzwerk Kunststoff-, Automatisierungs- und Werkzeugtechnik" (NORKUN) im Rahmen des JOBSTARTER Programmes des BMBF durch.
Das externe Ausbildungsmanagement (EXAM) ist eine Initiative der Sozialpartner in der Metall- und Elektroindustrie. EXAM unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen beim Einstieg oder Wiedereinstieg in die Berufsausbildung durch konkrete, dem Einzelfall angemessene Hilfen sowie durch die Schaffung zusätzlicher Erstbeschäftigungsverhältnisse für ausgebildete Jugendliche und die Sicherung des Übergangs „2.Schwelle“.
Das Programm SCHULE plus fördert von Schulen selbst ausgedachte Lernprojekte, die individuell an den Bedarf der Schüler angepasst sind. Die Projekte finden meistens in der Schule statt und werden von Lehrern geleitet, die die Schüler selbst bestimmt haben. Auch freie Träger und potentielle Experten können Projekte entwickeln. Die Projekte stammen aus den Bereichen "Naturwissenschaft und Technik", "Jugend forscht", "Ökonomie und Wirtschaft", "Neue Medien" sowie "Soziales, Kommunikation und Fremdsprachen".
Im Rahmen des Bundesprojektes „Lokales Kapital für soziale Zwecke“, einem Modellvorhaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSF) und dem Europäischen Sozialfond (ESF), werden Kleinstvorhaben, so genannte Mikroprojekte in Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf, in den Programmgebieten der Sozialen Stadt finanziell mit maximal 10.000 € unterstützt.
Über das Inno-Regio-Projekt entwickelte sich die Kunststofftechnik zu einem strukturbestimmenden Industriezweig der Region Westmecklenburg.
Das Gesamtprojekt zur Lernenden Region gestaltet sich unter dem Titel „Effektive Gestaltung des Ausbildungsplatzpotenzials der Ostseeregion“. Das Schweriner Ausbildungszentrum brachte zum 31.05.2006 als Partner im Projekt „Lernende Region“ die Teilprojekte „Modulentwicklung für die Kunststofftechnologie“ und „Modulentwicklung für den IT- Bereich“ erfolgreich zum Abschluss.
Das Projekt EPOS („Entwicklung innovativer Potenziale in der gestaltungsoffenen Berufsausbildung durch den Einsatz eines Service-Aus- und Weiterbildners in kleinen und mittleren Unternehmen“) war ein Modellversuch des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und wurde entwickelt, um kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit zu geben, ihren Nachwuchs selbst auszubilden.
Der Modellversuch untersuchte das gemeinsame Lernen des Schweriner Ausbildungszentrums SAZ als Bildungsdienstleister mit den Unternehmen des Verbundes als Kunden. Dabei waren die Entwicklung, Durchführung und Evaluation von maßgeschneiderten Bildungsdienstleistungen für kleine und mittlere Unternehmen der Gegenstand des Projektes.
Das Transferprojekt „Nordverbund“ war ein vom BMBF gefördertes Projekt, um die berufliche Qualifizierung von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf zu fördern, innovative Ansätze zu entwickeln und Strukturprobleme zu bearbeiten.
Der Modellversuch "Erprobung des integrativen Zusammenwirkens von betrieblichen Aus- und Weiterbildungsprozessen - IZAW" strebte mittels angebots- und nachfrageorientiertem strategischen Bildungsmarketings eine enge Kooperation bzw. eine kompetente Kombination zwischen den KMU und dem Schweriner Ausbildungszentrum als betrieblichem Lernort und dem Lernort berufliche Schule an.
Das Verbundprojekt „Multiplikatorenqualifizierung online“ (m.o.l.e.) wurde im Rahmen des Arbeitsmarkt- und Strukturentwicklungsprogramm (ASP) unter der Leitung des SAZ durchgeführt. Ziel des Projektes war die Entwicklung einer Qualifikation für Multiplikatoren zur Implementierung von E- Learning in kleinen und mittleren Unternehmen.
Im EQUAL- Projekt ging es um das Coaching und die Integration von Jugendlichen mit Handicap. Durch ein individuelles integrationsförderndes Coaching der Jugendlichen wurden sie Schritt für Schritt mit den Anforderungen der Wirtschaft vertraut gemacht und auf die zukünftigen Aufgaben im Berufsleben vorbereitet.
Das Schweriner Ausbildungszentrum e.V. führte seit September 2001 die Berufsvorbereitung im Rahmen des Modellversuchs „Neue Förderstruktur für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf“ durch.
Ziel der Neuen Förderstruktur ist es, mehr Jugendliche als bisher entsprechend ihren Interessen, individuellen Voraussetzungen und den Anforderungen des Arbeitsmarktes zu einem anerkannten Ausbildungsabschluss zu bringen und/oder sie so zu qualifizieren, dass sie sich in Arbeit und Beschäftigung integrieren.