Eröffnung des neuen Ausbildungsjahres
Am 1. September war es wieder soweit: Das SAZ lud zur feierlichen Eröffnung des Ausbildungsjahres 2008/2009 in das Schweriner Schloss. Cirka 300 Auszubildende mit ihren Angehörigen, Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kammern und Verwaltung g waren anwesend, um im großen Festsaal ein weiteres erfolgreiches Jahr der Verbundausbildung mit dem SAZ einzuläuten.
In der Einleitung erklärte der Geschäftsführer des SAZ, Herr Michel, das Erfolgsmodell der im Schweriner Ausbildungszentrum initiierten Verbundausbildung. Waren es 1995 erst 20 Auszubildende, so beginnen dieses Jahr 188 Jugendliche aus 90 Unternehmen ihre Ausbildung im Verbund von Betrieb, Schule und SAZ. Die Verbundausbildung ist damit wie das Schweriner Schloss eine regionale Marke, betonte H. Michel.
Das Grußwort der Landesregierung brachte die Parlamentarische Staatssekretärin für Frauen und Gleichstellung, Frau Dr. Seemann. Sie verwies u.a. auf die hohe Qualität der Verbundausbildung nach der Fachkräfteverbundrichtlinie im SAZ und verdeutlichte den anwesenden Auszubildenden, dass dadurch eine reale Chance auf Einstellung besteht.
Daran anschließend erläuterte der Referatsleiter Innovationen in der beruflichen Bildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Herr Munk, die Rolle der Ausbildung als Basis für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft. Außerdem betonte er den Beitrag des SAZ für die Modernisierung der beruflichen Bildung. In vielen Projekten mit dem BMBF und dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat sich das SAZ als innovativer und verlässlicher Partner erwiesen.
Der Bereichsleiter des SAZ für berufliche Bildung, Herr Poloski, verdeutlichte danach die Grundstruktur der Verbundausbildung. Das Konzept des Kompetenzverbundes beim Bildungsdienstleister SAZ
• unterstützt die Unternehmen von der Bewerberauswahl bis zur Abschlussprüfung
• gibt den Jugendlichen eine praxisorientierte und betriebsnahe Zusatzausbildung in Form von variablen Modulen
• stellt den Unternehmen seine Infrastruktur in Industriestandard zur Verfügung
• koordiniert die Inhalte der einzelnen Lernorte.
Herr Schmidt, Personalleiter von HOBAS Rohre, erläuterte dann am Beispiel seines Unternehmens die Bedeutung, die Ausbildung und speziell Verbundausbildung haben. Hobas ist ein enger Partner des SAZ und ist seit über 50 Jahren weltweit und seit 15 Jahren in Deutschland in der Forschung, Entwicklung, Herstellung und Lieferung qualitativ hochwertiger Rohr- und Schachtsysteme aus geschleudertem glasfaserverstärktem Kunststoff tätig. Das Motto: Der wichtigste nachwachsende Rohstoff ist die Jugend! wird von HOBAS ernst genommen. 2008/2009 bildet HOBAS 16 Jugendliche aus und wird auch in Zukunft weiter möglichst alle Auszubildenden übernehmen. Der Hinweis: „Wenn wir schon zu wenig Nachwuchs haben, dann dürfen wir ihn wenigstens nicht vernachlässigen!“ ist eine wichtige Leitlinie für die weitere Ausbildung und ein prägnantes Schlusswort für eine rundum gelungene Veranstaltung.


