Um die Attraktivität der Ausbildung in der Kunststoffbranche von Mecklenburg-Vorpommern zu erhöhen, soll das Profil der branchentypischen Berufe im Projekt "Lernstoff Kunststoff" durch zusätzliche berufsübergreifende Qualifikationsmöglichkeiten angereichert werden.
Geringqualifizierte und Altbewerberinnen haben Schwierigkeiten, den Einstieg in eine reguläre Berufsausbildung zu schaffen. Damit bestehen wenig Chancen auf dem regulären Arbeitsmarkt und für eine spätere erfolgreiche berufliche Karriere. Diese Situation wird das Projekt „Berufsabschluss für Altbewerber und Geringqualifizierte“ (ab²) verbessern.
Die Kunststoffbranche ist in Norddeutschland einer der innovativsten und wachstumsstärksten Wirtschaftszweige. Mit 3.500 Beschäftigten und einem Umsatz von mehr als 1,6 Mrd. sind allein die 45 im Netzwerk NORKUN organisierten Unternehmen von enormer Bedeutung für die Wirtschaftstruktur und die Region. Um die Unternehmen stärker zu vernetzen, die Interessen der Branche offensiver zu vertreten und Herausforderungen wie die Nachwuchsgewinnung gemeinsam zu meistern, wurde das Norddeutsche Kunststoffnetzwerk gegründet.
Im Projekt „Entwicklung eines Anrechnungsverfahrens für Schnittstellenqualifikationen in den Handlungsfeldern der Kunststoffbranche“ (ASKu) sollen in der kunststoffverarbeitenden Industrie Schnittstellen von unterschiedlichen Berufsbildern ermittelt werden. Es werden gemeinsame und unterschiedliche Lerneinheiten definiert, praktikable Bewertungskriterien für die erworbenen Kompetenzen und Anrechnungsmodelle entwickelt und Leistungspunkte festgelegt.
Seit dem 1. Mai 2008 wird im Schweriner Ausbildungszentrum das Projekt „Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung (amoN) für Jugendliche und junge Erwachsene ohne Berufsabschluss- modellhafter Auf- und Ausbau auf Dauer ausgerichteter Kooperations-, Unterstützungs- und Beratungsstrukturen unter Einbeziehung der relevanten regionalen Arbeitsmarktakteure“ im Rahmen des Programms „Perspektive Berufsabschluss“ des BMBF der Förderinitiative 2 "Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung" umgesetzt.
Berufsorientierung - So früh als möglich in die Zukunft -
Die Berufswahl fängt nicht erst in der Abgangsklasse an. Sich im zukünftigen Beruf auszuprobieren, die so genannte frühzeitige Berufsorientierung erfreut sich in den letzten Jahren bei uns im Schweriner Ausbildungszentrum (SAZ) einer ständigen wachsenden Interessiertheit.
Mit dem 1. Januar 2008 hat das dreijährige Projekt „Ausbildung im Virtuellen Verbund“ (AVI) begonnen, dass sich mit der Implementierung von E-Learning in die Ausbildung befasst. Im Verbund mit Unternehmen und Berufsschulen und in enger Zusammenarbeit mit der Universität Rostock, LiNK MV und ANOVA Multimedia Studios GmbH werden soziale E-Learningformen in der Ausbildung eingesetzt.
Das Schweriner Ausbildungszentrum führt seit der Gründung 1990 Austauschprojekte durch.
Das durch die Europäische Union geförderte Leonardo da Vinci – Programm zielt auf den transnationalen Austausch von Auszubildenden sowie Berufsbildungspersonal ab.
Eine erfreuliche Erweiterung unserer Auslandsbegegnungen im Programmbereich Leonardo da Vinci stellt das neue Projekt KELAB dar. Diese Abkürzung steht für „Kompetenzentwicklung dur ...
Mit Beginn des Ausbildungsjahres 2005/06 beteiligte sich das SAZ erstmals an der Realisierung des vom Bund und den neuen Ländern vereinbarten Sonderprogramms „Ausbildungsplatzprogramm Ost 2005 (einschließlich Landesergänzungsprogramm)“ zur Durchführung der Ausbildung von Jugendlichen in betriebsnahen Kapazitäten.
Es werden Organisations- und Personalentwicklungsstrategien für eine professionelle Handhabung von Dienstleistungen am Beispiel eines Bildungsanbieters im Industriebereich erarbeitet und erprobt.