Übersicht

Durch ein umfassendes Beleuchten der Arbeitsprozesse und Tätigkeiten eines Mechatronikers (m/w/d) in Industriebetrieben werden die Veränderungen durch die technologische Entwicklung identifiziert, die veränderten Anforderungen an die berufliche Handlungskompetenz abgeleitet und schließlich an die Ausbildung angepasst. Am Ende des Projekts „Prozessorientierte Mechatroniker/-innenausbildung für die Industrie (ProMech-I)“ steht ein modernisiertes methodisch-didaktisches Konzept für die überbetriebliche Ausbildung (ÜBA).

Ziele & Inhalte:

Es werden Lernarrangements unter den Aspekten der Gestaltung einer digital unterstützten Lernumgebung und Lehr-/Lernszenarien, die auf Arbeitsprozesse und Kompetenzentwicklung ausgerichtet sind, modelliert. Beispielsweise werden durch Simulationsanwendungen das Prozessverständnis und die Problemlösefähigkeit der Auszubildenden weiterentwickelt. Die Nutzung digitaler Lernräume und immersiver Lernanwendungen fördern das Systemverständnis und erhöhen die Selbstlernkompetenz.

Nach erfolgter Pilotierung werden die angepassten Angebote in den Regelbetrieb überführt. Die Ergebnisse aus der Projektarbeit sollen zusammengefasst und im Anschluss auf die ÜBA der anderen Berufe im saz übertragen, anderen überbetriebliche Bildungsstätten zur Verfügung gestellt und in den arbeits- und berufspädagogischen Weiterbildungen des saz vermittelt werden.

Laufzeit: 09/2020 – 06/2023

Kontakt

Projektleiter:
Ralf Marohn

Tel.: 0385 480227
Fax: 0385 480215
E-Mail: marohn (at) sazev.de 

  

Förderung

Das Projekt „ProMech-I“ wird gefördert im Sonderprogramm ÜBS-Digitalisierung aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Das Sonderprogramm wird durchgeführt vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).